Harnröhrenkrebs (Harnröhrenkarzinom): Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. Juli 2015)

Prognose

Unbehandelt breitet sich Harnröhrenkrebs (Harnröhrenkarzinom) im weiteren Verlauf weiter aus. Die Prognose ist daher in hohem Maß vom Zeitpunkt der Diagnose abhängig: Grundsätzlich sind die Heilungschancen umso größer, je früher der Harnröhrenkrebs entdeckt wird. Auch die Lage des Harnröhrenkrebses wirkt sich auf die Prognose aus: Ein Tumor, der sich nahe an der Mündung der Harnröhre befindet, hat eine günstigere Prognose als Tumoren im oberen Teil der Harnröhre.

Trotz Behandlung kann der Harnröhrenkrebs wiederkehren (Rezidiv).

Nachsorge

Bei Harnröhrenkrebs (Harnröhrenkarzinom) ist es wichtig, den weiteren Verlauf nach der Behandlung durch eine individuell angepasste Nachsorge zu kontrollieren und zu beeinflussen: Dabei könnenHäufigkeit und Art der Nachsorge-Untersuchungen von Fall zu Fall verschieden sein. Entscheidend ist zum Beispiel, welche Beschwerden der Betroffene hat, und ob es gelungen ist den Harnröhrentumor vollständig zu entfernen.

Die Harnröhrenkrebs-Nachsorge hat zum Ziel, einen erneut auftretenden Tumor oder Metastasen frühzeitig zu entdecken und infolge der Behandlung entstandene Beschwerden zu lindern. Beim Harnröhrenkarzinom kommen folgende Nachsorge-Untersuchungen zum Einsatz:

Rehabilitation

Bei einem behandelten Harnröhrenkrebs (Harnröhrenkarzinom) kann im weiteren Verlauf auch eine Rehabilitation infrage kommen: Es stehen erfahrene Tumornachsorgezentren zur Verfügung, die stationäre Rehabilitationsmaßnahmen anbieten. Die Rehabilitation hat zum Ziel, die Lebensqualität auf körperlicher, sozialer, psychischer und beruflicher Ebene zu verbessern und zu sichern. Ob Rehabilitationsmaßnahmen im Einzelfall sinnvoll und möglich sind, entscheiden die behandelnden Ärzte.


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