Harnröhrenkrebs (Harnröhrenkarzinom): Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. Juli 2015)

Zu Beginn sind die Symptome bei Harnröhrenkrebs (Harnröhrenkarzinom) oft unspezifisch. Im Laufe der Krebserkrankung können sich die Beschwerden verändern.

Erstes Anzeichen für den bösartigen Tumor der Harnröhre ist häufig Blut im Urin (Hämaturie).

Ist das aus der Harnröhre stammende Blut mit bloßem Auge zu erkennen, bezeichnet man das Symptom als Makrohämaturie; bei geringen (nicht sichtbaren) Blutmengen sprechen Mediziner von Mikrohämaturie. Dieses Symptom kann vor allem dann auf einen Harnröhrentumor hinweisen, wenn die Blutungen beim Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr auftreten.

Solange das Harnröhrenkarzinom so klein ist, dass es die Harnröhre nicht verengt, verursacht es keine weiteren Beschwerden. Durch sein fortschreitendes Wachstum kommen beim Harnröhrenkrebs aber irgendwann zusätzliche Symptome hinzu. Ist die Harnröhre eingeengt, können folgende Beschwerden auftreten:

Wenn der Urin durch den Harnröhrenkrebs nicht richtig abfließen kann, verbleibt immer eine größere Restharnmenge in der Harnblase. Dadurch steigt das Risiko für Infektionen der Harnwege. Später kommt es bei Harnröhrenkrebs zu einer starken Gewichtsabnahme. Die Betroffenen schwitzen nachts verstärkt. Als weitere Symptome für ein Harnröhrenkarzinom im fortgeschrittenen Stadium können sich eitrige Entzündungsherde (Abszesse) und krankhafte Gangverbindungen (Fisteln) bilden.


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