Harnröhrenentzündung (Urethritis): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. April 2015)

Bei einer Harnröhrenentzündung (Urethritis) hängt die Therapie in erster Linie von der jeweiligen Ursache ab: Haben Bakterien oder Pilze die Urethritis hervorgerufen, helfen entsprechende Medikamente Antibiotika oder gegebenenfalls Antipilzmittel (Antimykotika).

Neben der medikamentösen Urethritis-Therapie ist es allgemein wichtig, dass Sie viel trinken und – auch wenn Sie wegen der Harnröhrenentzündung Schmerzen beim Wasserlassen haben – möglichst oft zur Toilette gehen. Dadurch wird die Harnröhre regelmäßig gespült und Keime können weniger leicht in Blase oder Harnleiter aufsteigen.

Weitere unterstützende Maßnahmen bei einer Harnröhrenentzündung sind:

  • Halten Sie sich warm, vermeiden Sie längeres Sitzen auf kaltem Untergrund.
  • Wechseln Sie nach dem Schwimmen nasse Badesachen möglichst bald gegen trockene.
  • Manche Fruchtsäfte, wie Cranberrysaft, können sich positiv auf den Verlauf der Harnröhrenentzündung auswirken.
  • Bei einer sexuell übertragbaren Harnröhrenentzündung sollten Sie bis zum Ende der Behandlung auf Sex verzichten.
  • Um eine Wiederansteckung zu vermeiden, sollte sich auch Ihr Partner untersuchen und gegebenenfalls behandeln lassen.

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