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Harnröhrenentzündung (Urethritis)

Harnröhrenentzündung (Urethritis): Diagnose

Stand: 22. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Harnröhrenentzündung (Urethritis) erfolgt die Diagnose durch die körperliche Untersuchung und den Nachweis der möglichen Erreger. Bei der körperlichen Untersuchung der Betroffenen fällt eine deutliche Rötung der Harnröhrenöffnung auf. Um die Erreger zu bestimmen, entnimmt der Arzt einen Abstrich aus der Harnröhre. Der Abstrich erfolgt in der Regel mithilfe eines kleinen Drahtbügels, der sich am Ende eines bleistiftartigen Röhrchens befindet. Diesen Drahtbügel führt der Arzt ein kleines Stück in die entzündete Harnröhre ein. Eine grobe Beurteilung des Abstrichs unter dem Mikroskop liefert gegebenenfalls Hinweise auf den Auslöser der Harnröhrenentzündung: Dünnflüssiges, glasiges Sekret weist auf Mykoplasmen, eitriges eher auf Gonokokken , Chlamydien oder Trichomonaden hin.

Um die Diagnose der Harnröhrenentzündung zu sichern, ist es notwendig, die Erreger aus dem Sekret auf Nährböden anzuzüchten. Bei fehlenden sexuellen Kontakten sind bestimmte Erreger der Harnröhrenentzündung von vornherein ausgeschlossen.

Weiterlesen: Harnröhrenentzündung (Urethritis): Therapie

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