Hammerzeh, Krallenzehen: Verlauf der Zehenfehlstellung

Veröffentlicht von: Till von Bracht (26. Februar 2016)

Hammerzeh und Krallenzeh zeigen in der Regel einen langsamen, aber fortschreitenden Verlauf – vor allem, wenn die der Zehenfehlstellungen zugrunde liegenden Ursachen unverändert bestehen bleiben. Selbst wenn schon im Frühstadium von Hammerzehen und Krallenzehen eine nicht-operative Behandlung zum Einsatz kommt (wie Gymnastik für die Zehen, Polsterung und das Tragen offener, weiter Schuhe), kann dies nicht immer verhindern, dass sich die betroffenen Zehen immer stärker verformen und die Beschwerden zunehmen. Wenn also solche Maßnahmen den fortschreitenden Verlauf nicht aufhalten können, ist beim Hammerzeh und Krallenzeh häufig eine operative Korrektur notwendig.

Bei einem operativ korrigierten Hammerzeh oder Krallenzeh kann man mit einem erfolgreichen Verlauf rechnen: In der Regel gelingt es mithilfe der Operation, krumme Zehen erfolgreich zu richten – also die durch einen Hammerzeh oder Krallenzeh entstandene Fehlstellung und Versteifung dauerhaft zu beseitigen. Bei der Operation ist allerdings darauf zu achten, die Zehe ausreichend zu verkürzen, damit die Formänderung nicht wiederkehrt.

Bei der Nachbehandlung ist es ratsam, die betroffene Zehe entweder mit einem Draht oder mit einem Pflasterverband zwei bis drei Wochen in der erreichten, geraden Position zu fixieren. Nach dieser Zeit kann man den Fuß dann wieder voll belasten.


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