Hammerzeh, Krallenzehen: Definition & Häufigkeit

Veröffentlicht von: Till von Bracht (26. Februar 2016)

Hammerzeh und Krallenzeh bezeichnen klassische Zehenfehlbildungen:

  • Die Hammerzehe ist durch eine dauerhafte Beugung im Zehenendgelenk oder im Mittelgelenk gekennzeichnet, bei der das Grundgelenk gestreckt ist.
  • Bei der Krallenzehe ist das Grundgelenk stark überstreckt, während Zehenmittel- und -endgelenk gebeugt sind.

Im Frühstadium ist es häufig noch möglich, die für Hammerzeh und Krallenzeh typische Zehenfehlstellung passiv auszugleichen (also die krummen Zehen z.B. mit den Händen in ihre normale Stellung zu biegen). Später versteifen sich die Zehen, was man dann weder passiv noch aktiv ausgleichen kann.

Häufigkeit

Hammerzeh und Krallenzeh kommen relativ häufig vor, wobei sich Hammerzehen insgesamt häufiger entwickeln als Krallenzehen. Beide Zehenfehlstellungen treten meist zusammen mit anderen Fußmissbildungen wie Hallux valgus oder Spreizfuß auf.

Hohe Absätze und zu enge Schuhe können einen Hammerzeh oder Krallenzehen begünstigen – daher kommen diese Zehenfehlstellungen vor allem bei Frauen vor. 


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