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Forenexpertin: Dr. med. Elisabeth Schönenberg
Forum Hämorrhoiden
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren Hämorrhoiden: Therapie(Stand: 27. November 2008) Die Beschwerden bei vergrößerten Hämorrhoiden (Hämorrhoidalleiden) können Sie dauerhaft lindern, wenn Sie im Laufe der Therapie einen weichen, geformten Stuhlgang erreichen, den Sie ohne Pressen entleeren können. Verstopfung entgegenwirkenEinem zu harten Stuhlgang oder Verstopfung können Sie zum Beispiel durch folgende Punkte entgegenwirken:
Bei dauerhaften Verstopfungsbeschwerden hilft es in vielen Fällen, täglich Weizenkleie mit viel Flüssigkeit einzunehmen. Auf Analhygiene achtenEine gründliche Analhygiene ist bei vergrößerten Hämorrhoiden (Hämorrhoidalleiden) wichtig, um die Beschwerden zu lindern. Sitzbäder und Umschläge mit Kamille können hilfreich sein. Auf Seife, feuchte Tücher oder Kosmetika sollte man lieber verzichten, um die Analregion nicht zusätzlich zu reizen. Bei leichten BeschwerdenLeichtere Beschwerden kann man meist erfolgreich mit Hämorrhoidalsalben oder -zäpfchen behandeln. Einige enthalten Kortison, andere werden auf Basis eines natürlichen Wirkkomplexes aus inaktivierten Mikroorganismen, dem Zusatz von Lidocain zur akuten Schmerzlinderung oder auch mit Hamamelis hergestellt. Diese Präparate sind ohne Rezept in der Apotheke zu erwerben. Sie lindern die Entzündung, bekämpfen akute Schmerzen und stillen den Juckreiz. Bei anhaltenden Beschwerden oder wenn Hautreizungen auftreten, sollte man diese Salben und Zäpfchen allerdings nicht unkontrolliert und dauerhaft ohne Rücksprache mit dem Arzt anwenden. Vorsicht geboten ist bei Salben mit dem Wirkstoff Bufexamac, da der Wirkstoff Kontaktallergien und Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen kann. Bei stärkeren BeschwerdenBei stärkeren Symptomen kommen verschiedene Therapiemöglichkeiten in Betracht. Hämorrhoiden der Grade I und II können mit der sogenannten Sklerosierungstechnik verödet werden. Hierbei spritzt der Arzt an den Gefäßzuflüssen der Hämorrhoiden ein Mittel welches das Gewebe schrumpfen und verfestigen lässt (z.B. fünfprozentiges Phenolmandelöl). Auch die sogenannte Gummibandligatur (Ligatur = Abbinden) kann bei Hämorrhoiden helfen. Bei dieser Methode schnürt der Arzt die Hämorrhoidalknoten mithilfe eines Gummibands ab. Die Knoten sterben innerhalb weniger Tage ab, sodass sie abgestoßen werden. Eine weitere Behandlungsmethode ist die Infrarotkoagulation, bei der der Arzt die Hämorrhoidalknoten durch eine Infrarotsonde verödet. Zeigen diese Verfahren keine Erfolge oder liegen Hämorrhoiden im fortgeschritteneren Stadium vor, müssen die Knoten in der Regel operativ entfernt werden. Weiterlesen: Hämorrhoiden: Verlauf Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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