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Forenexpertin: Dr. med. Elisabeth Schönenberg
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HämorrhoidenHämorrhoiden: DiagnoseStand: 18. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei vergrößerten Hämorrhoiden (Hämorrhoidalleiden) kann der Arzt die Diagnose häufig schon durch die geschilderten Beschwerden vermuten. Allerdings können die für Hämorrhoiden typischen Symptome wie zum Beispiel Blut im Stuhl oder Schmerzen im Analbereich auch im Rahmen anderer Erkrankungen auftreten. Insbesondere bei Blutungen während des Stuhlgangs muss der Arzt einen bösartigen Tumor im Bereich des Dick- und Mastdarms (kolorektales Karzinom) in seiner Diagnose ausschließen. Deshalb wird er die Person eingehend körperlich untersuchen und die Analregion abtasten. So kann er knotige Veränderungen leicht feststellen. Um die Diagnose zu sichern, spiegelt der Arzt in der Regel den Analkanal (Proktoskopie) und den Enddarm (Rektoskopie). Vergrößerte Hämorrhoiden müssen nicht zwingend behandelt werden, wenn sie keine oder nur gelegentliche Beschwerden verursachen. Wichtig ist allerdings, dass der Arzt bei Blutauflagerungen im Stuhl einen bösartigen Tumor im Bereich des Dickdarms ausschließt. In diesem Fall kann eine Spiegelung des Dickdarms (Koloskopie) Gewissheit verschaffen. Weiterlesen: Hämorrhoiden: Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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