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Hämorrhoiden: Diagnose

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (16. September 2015)

Bei vergrößerten Hämorrhoiden (Hämorrhoidalleiden) kann der Arzt die Diagnose häufig schon durch die geschilderten Beschwerden vermuten. Allerdings können die für Hämorrhoiden typischen Symptome wie zum Beispiel Blut im Stuhl oder Schmerzen im Analbereich auch im Rahmen anderer Erkrankungen auftreten. Um die Diagnose zu sichern, spiegelt der Arzt in der Regel den Analkanal (Proktoskopie) und den Enddarm (Rektoskopie).

Vergrößerte Hämorrhoiden müssen nicht zwingend behandelt werden, wenn sie keine oder nur gelegentliche Beschwerden verursachen. Wichtig ist allerdings, dass der Arzt einen bösartigen Tumor im Bereich des Dick- und Mastdarms (kolorektales Karzinom) ausschließt. In diesem Fall kann eine Spiegelung des Dickdarms (Koloskopie) Gewissheit verschaffen. Insbesondere bei Blutauflagerungen auf dem Stuhl ist eine solche Untersuchung erforderlich. Zudem wird der Arzt die Person eingehend körperlich untersuchen und die Analregion abtasten. So kann er knotige Veränderungen leicht feststellen.

Das Bild zeigt einen Mann, der auf einer Toilette sitzt. © Jupiterimages/iStockphoto

Bei Beschwerden wie Juckreiz am After, Nässen oder Blut im Stuhl könnten Hämorrhoiden die Ursache sein.



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