Hämophilie (Bluterkrankheit): Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. Juni 2014)

Wenn bei Ihnen oder Ihrem Kind eine Hämophilie (Bluterkrankheit) diagnostiziert wird, können Sie durch vorsichtiges Verhalten sichtbaren Symptomen vorbeugen. Sie erhalten zudem einen Notfallausweis, auf dem Ihre Blutgruppe, die genaue Diagnose und die ärztlichen Ansprechpartner verzeichnet sind. Diesen Ausweis sollten Sie beziehungsweise Ihr Kind jederzeit mit sich führen.

Bei starker Hämophilie ist es meist nötig, die fehlenden Gerinnungsfaktoren therapeutisch zu ersetzen. Zu Beginn erfolgt die Behandlung beim Arzt. Wenn Sie möchten, können Sie die Technik aber auch erlernen und sich oder Ihrem Kind die Injektion zu Hause verabreichen.

Aktivitäten, die ein hohes Verletzungsrisiko mit sich bringen, sollten Sie meiden. Außerdem dürfen Sie bestimmte Schmerzmittel nicht einnehmen, da einige Inhaltsstoffe (wie Acetylsalicylsäure) die Blutgerinnung zusätzlich hemmen. So können Betroffene mit Hämophilie schwerwiegenden Blutungen vorbeugen.


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