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Hämophilie (Bluterkrankheit)

Bluterkrankheit (Hämophilie): Diagnose

Stand: 29. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Um bei einer Bluterkrankheit (Hämophilie) die richtige Diagnose zu stellen, fragt der Arzt nach Art und Dauer der Beschwerden. Wenn in der Familie schon Personen an Hämophilie erkrankt sind, ist die Diagnose wahrscheinlicher. Außerdem betrachtet er etwaige Verletzungen und blaue Flecken (Hämatome) und erkundigt sich, wie lange es dauert, bis Wunden verheilen. Dabei legt er besondere Aufmerksamkeit auf Blutergüsse in Gelenknähe sowie auf Blutungen in Muskeln.

Gerinnungsuntersuchungen

Bei der Hämophilie ist die Blutgerinnung gestört. Daher werden bei einer Bluterkrankheit zur Diagnose die Gerinnungswerte und die Menge der Blutplättchen (Thrombozyten) in einer Blutprobe bestimmt.

Gerinnungsparameter Referenzbereich
Blutungszeit 2–8min
Quick-Test, Thromboplastinzeit (TPZ) 70–100% Der Quick-Wert schwankt leicht von Labor zu Labor
INR um 1,0
Partielle Thromboplastinzeit (PTT) 20–35 sek
Plasmathrombinzeit 14–20 sek
Antithrombin III 70–120%
Fibrinspaltprodukte (D-Dimere) unter 0,5 µg/ml

Weiterlesen: Bluterkrankheit (Hämophilie): Therapie

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