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Stand: 29. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Sofern bei einem Hämatom (Bluterguss) keine Begleitverletzungen wie Knochenbrüche (Frakturen) oder offene Wunden vorhanden sind, reicht es die Stelle zu kühlen und hochzulagern. Dadurch wird der Blutfluss zum verletzten Gebiet verringert. Durch Hochlagern tritt weniger Blut aus, sodass sich das Hämatom langsamer oder sogar nicht weiter ausbreitet. Aufgrund der Kälte ziehen sich die zuführenden Blutgefäße zusammen und weniger Blut tritt in das Gewebe aus. Sie sollten sich nicht übermäßig bewegen, da die Muskulatur ansonsten weiterhin gut durchblutet wird und sich der Bluterguss verstärken kann.
Gewöhnlich wird das Hämatom nach einigen Tagen vom Körper wieder abgebaut. Außer einer Behandlung der Beschwerden, wie Schmerzen, sind in den meisten Fällen daher keine weiteren Maßnahmen nötig.
Der vom Hämatom betroffene Körperteil sollte nicht zu stark belastet werden, um eine neuerliche Einblutung und weitere Gefäßverletzungen zu vermeiden. Bei sehr großen Hämatomen oder bei Blutergüssen in unmittelbarer Gelenknähe kann ein chirurgischer Eingriff nötig werden.
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