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Hämatom (Bluterguss)

Hämatom (Bluterguss): Definition

Stand: 29. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ein Hämatom (Bluterguss) ist eine Ansammlung von Blut im weichen Gewebe (z.B. Muskel- oder Fettgewebe). Ein Hämatom bildet sich, wenn Blut aus einem oder mehreren verletzten Blutgefäßen in das umgebende Gewebe austritt. Hämatome, die relativ nahe an der Hautoberfläche liegen, zeigen nach kurzer Zeit das typische Verfärbungsmuster ("blauer Fleck"). In einigen Fällen kann es jedoch auch einige Tage dauern, bis der Bluterguss sichtbar wird.

Je nachdem wo ein Hämatom im Gewebe liegt unterscheidet man unterschiedliche Arten:

  • Subkutanes Hämatom: Bluterguss direkt unter der Haut
  • Intramuskuläres Hämatom: Bluterguss innerhalb des Muskelgewebes
  • Periosteales Hämatom: Bluterguss in der Knochenhaut

Weiterlesen: Hämatom (Bluterguss): Ursachen

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