Hackenfuß: Definition

Veröffentlicht von: Till von Bracht (09. März 2016)

Als Hackenfuß bezeichnet man eine Fehlstellung des Fußes, bei der der Fuß ständig nach oben gebeugt ist. Das Fersenbein steht steil in Verlängerung des Unterschenkels. Häufig zeigt die Ferse zusätzlich einen Knick nach außen.

Wer einen Hackenfuß hat, der berührt beim Gehen den Boden nur oder überwiegend mit der Ferse. Teilweise lässt sich der Fuß nicht zum Boden hin beugen – manchmal nicht einmal in eine gerade Stellung bringen.

Der Hackenfuß stellt somit das Gegenstück zum Spitzfuß dar. In der Medizin bezeichnet man einen Hackenfuß auch als "Pes calcaneus".

Besonders häufig tritt der Hackenfuß bei Neugeborenen auf (sog. Pes calcaneus congenitus). In der Regel verschwindet die Fehlstellung nach einigen Tagen aber von selbst wieder.


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