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Stand: 18. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Haarausfall hängt mit der Ernährung insofern zusammen, dass die Haarfollikel auf gewisse Nährstoffe angewiesen sind, um neue Haare bilden zu können. In den Haarfollikeln sitzen die äußerst teilungsaktiven Zellen der Haarwurzeln; sie benötigen für die Teilungen zum Beispiel Vitamine und Spurenelemente.
Da der Körper von vielen Vitaminen und Spurenelementen keine Depots bilden kann, muss er sie in ausreichenden Mengen über die Ernährung aufnehmen. Steht ihm aber beispielsweise zu wenig Folsäure, Biotin (Vitamin H), Zink, Vitamin B6 und Vitamin B12 zur Verfügung, kann dies zu Haarausfall führen. Denn all diese Stoffe benötigen die Haarfollikel zur Zellteilung. Allerdings fehlt es Bewohnern der westlichen Industrienationen nur selten an diesen Nährstoffen. Daher scheidet diese Ursache für den Haarausfall meist aus.
Eiweißmangel kommt ebenfalls als Ursache für Haarausfall durch falsche Ernährung in Betracht. Ebenso kann Eisenmangel Haarausfall auslösen. Häufig sind Frauen davon betroffen, denen es nicht gelingt, mit der Nahrung genügend Eisen aufzunehmen, um die monatlichen Blutverluste durch ihre Menstruation auszugleichen.
Auch bei rein vegetarischer Ernährung kann es zu einem verstärkten Ausfall von Haaren kommen.
Um mögliche andere Ursachen für den Haarausfall außer einer falschen Ernährung auszuschließen, sollten Sie einen Arzt um Rat fragen und sich untersuchen lassen.
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