Startseite > Krankheiten > Haarausfall > Haarausfall durch falsche Ernährung > Tipps bei ernährungsbedingtem Haarausfall
Stand: 18. August 2010Autor: Onmeda-Redaktion
Wer eine für die Haare gesunde Ernährung sicherstellen will, sollte vermehrt auf Vollkorn- und Milchprodukte zurückgreifen. Auch reichlich Obst und Gemüse sichern eine ausreichende Versorgung der Haarfollikel mit Vitaminen und Spurenelementen.
Besonders reich an Folsäure sind beispielsweise Weizenkeime, Sojabohnen, Blattgemüse wie Spinat und Salat, Tomaten und Kartoffeln. Die Vitamine B6 und Vitamin B12 sind vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch, Innereien und Fisch enthalten. Eine ausreichende Biotinversorgung sichern Nüsse, Spinat, Pilze und Linsen, aber auch mageres Fleisch, Obst und Getreide enthalten hohe Mengen dieses Nährstoffs.
Eine Ernährung, die reich an Fleisch, Fisch und Vitamin C ist, hält den Eisenhaushalt im Gleichgewicht. Exzessiver Kaffee- oder Teegenuss sowie ein fast ausschließlicher Verzehr von Milcherzeugnissen können hingegen einen Eisenmangel verstärken.
Neben einer gesunden, ausgewogenen Ernährung können möglicherweise auch Kombinationspräparate helfen, die schwefelhaltige Aminosäuren und B-Vitamine enthalten. Diese sollen dem Haarausfall entgegenwirken, indem sie wichtige Bausteine für das Haarwachstum liefern. Weitere Untersuchungen sind nötig, um diese Wirkung zu bestätigen.
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