Gutartige Knochentumoren: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Dezember 2014)

Gutartige Knochentumoren können Beschwerden verursachen. Dementsprechend ergeben sich erste Hinweise auf die richtige Diagnose aus dem Beschwerdebild – insbesondere, wenn sich Knochen und Gelenke bereits verformt haben. Funktions- und Schmerztests, wie ein Belastungstest oder die Beurteilung der Durchblutung, können die Diagnose unterstützen.

Die endgültige Diagnose von Knochentumoren kann der Arzt in der Regel aufgrund typischer Veränderungen stellen, die im Röntgenbild sichtbar sind. Gibt es Zweifel darüber, ob es sich um gut- oder bösartige Knochentumoren handelt, sind zusätzliche Untersuchungen notwendig, etwa eine Computertomographie (CT) oder eine Magnetresonanztomographie (MRT). Bei Verdacht auf gutartige Knochentumoren kann der Arzt zur Sicherung der Diagnose außerdem eine Gewebeprobe entnehmen und mikroskopisch untersuchen lassen (Biopsie).

Auch die Lage des Knochentumors kann die Diagnose erhärten. So treten einige gutartige Knochentumoren bevorzugt an bestimmten Stellen innerhalb des Skelettsystems auf.

Osteochondrome entwickeln sich an gelenknahen Abschnitten der Ober- und Unterschenkelknochen. Andererseits gibt es Skelettabschnitte, wo nur äußerst selten Knochentumoren vorkommen, beispielsweise an den Rippen.


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