Gutartige Knochentumoren: Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (16. Dezember 2014)

Als Knochentumoren bezeichnen Mediziner alle in knöchernen Geweben vorkommenden Geschwulste.

Man unterscheidet zwischen primären und sekundären Knochentumoren. Primäre Knochentumoren entwickeln sich aus den in den Knochen vorkommenden Zellarten. Sie können gutartig (benigne) oder bösartiger (maligne) sein. Gutartige Knochentumoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders langsam wachsen und nicht streuen, also keine Tochtergeschwulste (Metastasen) bilden.

Sekundäre Knochentumoren entstehen durch Absiedlungen von Zellen verschiedener Krebsarten. Es handelt sich also um Tochtergeschwulste (Metastasen) eines Tumors, der in einem anderen Organ sitzt. Typische Beispiele für sekundäre Knochentumoren sind Knochenmetastasen bei Lungenkrebs oder Brustkrebs. Sekundäre Knochentumoren zählen – wie ihr Ursprungstumor – damit zu den bösartigen Tumoren.


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst