|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Hautkrankheiten > Gürtelrose (Herpes zoster) > Vorbeugen
Gürtelrose (Herpes zoster)
Gürtelrose (Herpes zoster)Gürtelrose (Herpes zoster): VorbeugenStand: 23. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Seit Kurzem ist ein Impfstoff verfügbar, mit dem man einer Gürtelrose (Herpes zoster) in gewissen Maß vorbeugen kann. Der bei der Impfung gegen Gürtelrose verwendete Impfstoff ist viel höher konzentriert als der gegen Windpocken. Die Impfung ist in der Regel gut verträglich. Lassen sich Menschen ab dem 60. Lebensjahr impfen, sinkt ihr Risiko um mehr als die Hälfte, eine Gürtelrose zu entwickeln. Tritt trotz der Impfung ein Herpes zoster auf, verläuft die Erkrankung wesentlich harmloser als bei ungeimpften Menschen. Außerdem sinkt das Risiko für eine Post-Zoster-Neuralgie um das Dreifache. Allgemein gilt: Sollten Sie Anzeichen für eine Gürtelrose an sich entdecken, gehen Sie so schnell wie möglich zum Arzt. Denn je früher man eine Gürtelrose behandelt, umso schneller heilt sie auch wieder ab. So können Sie auch möglichen Komplikationen weitgehend vorbeugen. Wenn Sie bereits Herpes zoster haben, ist in der Regel keine besondere Verhaltensregel zum Vorbeugen einer Ansteckung Ihrer Mitmenschen nötig, da eine Gürtelrose wenig ansteckend ist. Eine Ausnahme ist der Umgang mit Schwangeren: So ist es ratsam, dass Sie engen Kontakt zu schwangeren Frauen vermeiden, um ein mögliches Gesundheitsrisiko durch Ihre Gürtelrose für die Kinder zu verhindern. Der Grund: Wer nicht gegen die Erreger der Gürtelrose und Windpocken immun ist (weil nie eine Windpocken-Infektion bestand und auch kein Impfschutz besteht), kann sich über den Inhalt der Herpes-zoster-Bläschen anstecken und Windpocken entwickeln. Geschieht dies während einer Schwangerschaft, ist in seltenen Fällen eine Übertragung der Erreger auf das Ungeborene möglich; geschieht dies kurz vor oder nach der Geburt des Kindes, besteht auch für das Neugeborene ein schwerwiegendes Gesundheitsrisiko. Weiterlesen: Gürtelrose (Herpes zoster): Weitere Informationen Das könnte Sie auch interessieren
KrankheitsgebieteVon A wie Allergien bis Z wie Zahnerkrankungen – hier finden Sie alle Krankheiten nach Krankheitsgebieten sortiert. mehr ... Weitere Themen:Am häufigsten gelesen
Leben mit KrebsIm Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |