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Grippe (Influenza)

Komplikationen

Stand: 27. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Grippe (Influenza) entwickeln sich im weiteren Verlauf größtenteils dann Komplikationen, wenn zusätzlich bakterielle Infektionen hinzukommen. Vor allem Bakterien wie Haemophilus influenzae, Staphylokokken, Streptokokken und Pneumokokken sind für diese bei Grippe relativ häufigen Zweitinfektionen verantwortlich. Nachfolgend kommt es zu einer Lungenentzündung, Mittelohrentzündung (Otitis media) oder Entzündung des Herzmuskels. So können durch eine gleichzeitig mit Grippe auftretende Lungenentzündung beispielsweise Lungenabszesse entstehen. Dies kann schwere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems auslösen, wie Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Lungenödem, einen Kreislaufschock oder eine lebensbedrohliche Gehirnentzündung (Enzephalitis).

Welche Auswirkungen bakterielle Zweitinfektionen bei einer Grippe haben, hängt in starkem Maße vom Gesundheitszustand der Betroffenen ab. Kleinkinder, ältere Menschen, Frauen während der Schwangerschaft sowie Menschen mit geschwächter Immunabwehr oder chronischen Atemwegserkrankungen haben ein besonders hohes Risiko für einen schweren Grippe-Verlauf mit Komplikationen.

Weiterlesen: Grippe (Influenza): Vorbeugen

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