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Grauer Star (Katarakt)

Grauer Star (Katarakt): Diagnose

Stand: 20. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Liegt ein grauer Star (Katarakt) vor, können Augenärzte die Diagnose in der Regel schnell und einfach stellen. Dabei kommt im Normalfall die Spaltlampenuntersuchung zum Einsatz, eventuell nach medikamentös (mit Tropfen) eingeleiteter Pupillenerweiterung. Durch die Spaltlampe lässt sich das äußere Auge mikroskopisch betrachten. Ihre spezielle Lichtführung ermöglicht es außerdem, einen optischen Schnitt durch das Auge legen. Auf diese Weise lassen sich Lage und Ausdehnung von Veränderungen der verschiedenen Strukturen des Auges gut beurteilen.

Ist ein grauer Star reif oder überreif, kann die Pupille weiß erscheinen. Dies ist bereits mit bloßem Auge sichtbar. In einem solch fortgeschrittenen Katarakt-Stadium kann es vorkommen, dass die Linse quillt oder sich verflüssigt, wobei sogar Linsenteile in die Vorderkammer austreten können. Dies wiederum kann ein Glaukom (grüner Star) hervorrufen. Deswegen ist es ratsam, den grauen Star im Anschluss an die Diagnose schnell zu therapieren.

Wenn ein grauer Star angeboren ist, ist es besonders wichtig, dass die Diagnose sehr früh nach der Geburt erfolgt: So bestehen gute Aussichten auf Heilung und darauf, die Entwicklung einer Schwachsichtigkeit des betroffenen Auges zu verhindern.

Weiterlesen: Grauer Star (Katarakt): Therapie

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