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Granuloma inguinale (Donovanosis)

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(Stand: 31. Januar 2010)

Granuloma inguinale, Donovanosis oder Granuloma venerum ist eine infektiöse Geschlechtskrankheit, die durch Geschwüre und Kraterbildung an den Genitalien gekennzeichnet ist.

Das Granuloma inguinale tritt vor allem in tropischen und subtropischen Ländern auf. Da die Erkrankung leicht verkannt wird, verläuft sie häufig chronisch.

Auslöser der Erkrankung ist das Bakterium Klebsiella granulomatis, welches über sexuelle Kontakte übertragen wird. An seiner Eintrittsstelle in der Genitalregion bildet sich ein schmerzhaftes Knötchen, das sich bald in ein Geschwür umwandelt. Dieses wächst langsam weiter und kann im Endstadium zu Verstümmelungen führen. Auch Abszessbildungen sind typisch. Die Zerstörung des Gewebes in Zusammenhang mit weiteren Infektionen kann unbehandelt tödlich sein.

Die Diagnose der Donovanosis erfolgt über den direkten Erregernachweis aus Abstrichen oder Biopsien der Wunde. Die Behandlung der Granuloma inguinale erfolgt mit Antibiotika. Bei frühzeitigem Therapiebeginn heilt die Erkrankung narbenlos ab.

Weiterlesen: Granuloma inguinale: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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