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Granuloma inguinale (Donovanosis)

Granuloma inguinale (Donovanosis): Verlauf

Stand: 21. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim Granuloma inguinale hängt der Verlauf vor allem von der richtigen Behandlung und der Ausbreitung der Infektion ab. Kleine Läsionen heilen nach der Behandlung des Granuloma inguinale (Donovanosis) völlig aus. Lange bestehende und ausgedehnte Erkrankungen können zu einer Depigmentierung der Haut, zu Narbenbildungen, Verengungen der Harnröhre, der Scheide, des Analkanals bis hin zu Verstümmelungen und bleibenden Ödemen führen.

Wird das Granuloma inguinale rechtzeitig erkannt und behandelt, nimmt es in der Regel einen positiven Verlauf. Da die Erkrankung häufig ignoriert wird, verläuft sie allerdings oft auch chronisch.

Granuloma inguinale (Donovanosis): Vorbeugen

Da das Granuloma inguinale (Donovanosis) über den Geschlechtsverkehr übertragen wird, kann man der Infektion vor allem durch "safer sex" mit Kondomen vorbeugen. Insbesondere in Hochrisikogebieten wie in Brasilien und Papua-Neuguinea sollte darauf geachtet werden.

Mit einer rechtzeitigen angemessenen Behandlung können Betroffene mit Granuloma inguinale einem chronischen Verlauf vorbeugen.

Weiterlesen: Granuloma inguinale (Donovanosis): Weitere Informationen

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