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Granuloma inguinale (Donovanosis)

Granuloma inguinale (Donovanosis): Verlauf

Stand: 28. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim Granuloma inguinale hängt der Verlauf vor allem von der richtigen Behandlung und der Ausbreitung der Infektion ab. Kleine Läsionen heilen nach der Behandlung des Granuloma inguinale (Donovanosis) völlig aus. Lange bestehende und ausgedehnte Erkrankungen können zu einer Depigmentierung der Haut, zu Narbenbildungen, Verengungen der Harnröhre, der Scheide, des Analkanals bis hin zu Verstümmelungen und bleibenden Ödemen führen.

Ein Infektionsschutz durch vorhandene Antikörper nach einmal durchgemachter Erkrankung besteht nicht.

Nach einer Donovanosis besteht ein erhöhtes Risiko, an Krebs der Geschlechtsorgane zu erkranken.

Granuloma inguinale (Donovanosis): Vorbeugen

Da das Granuloma inguinale (Donovanosis) über den Geschlechtsverkehr übertragen wird, kann man der Infektion vor allem durch "safer sex" mit Kondomen vorbeugen. Insbesondere in Hochrisikogebieten wie Südindien, Südafrika und in Papua-Neuguinea sollte darauf geachtet werden.

Weiterlesen: Granuloma inguinale (Donovanosis): Weitere Informationen

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