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Gonarthrose (Arthrose im Knie)

Veröffentlicht von: Till von Bracht (24. Juli 2015)

© iStock

Als Gonarthrose bezeichnet man den fortschreitenden Verschleiß des Kniegelenks. Eine Arthrose im Knie entwickelt sich schleichend – sie beginnt damit, dass sich der Knorpel im Kniegelenk langsam, aber fortlaufend abbaut.

Unbehandelt schreitet die Gonarthrose Schritt für Schritt weiter fort, sodass der schützende Gelenkknorpel zwischen Oberschenkel- und Unterschenkelknochen immer dünner und dünner wird. Irgendwann ist die Gonarthrose so weit fortgeschritten und der Gelenkspalt so schmal, dass die Knochen direkt aufeinander reiben. Die Folge: Auch die umliegenden Knochen und Bänder nehmen durch die Arthrose im Knie Schaden.

Kennzeichnend für eine Gonarthrose sind Knieschmerzen, die vor allem nach Ruhephasen auftreten – also zum Beispiel nach längeren Sitzpausen. Darüber hinaus berichten Betroffene mit einer Kniearthrose häufig davon, dass sie morgens nach dem Aufstehen das Gefühl haben,”eingerostet” zu sein.

Im weiteren Verlauf einer Gonarthrose nehmen die Knieschmerzen immer mehr zu und treten sogar in Ruhe auf. Viele Betroffene versuchen durch Hinken ihr Knie zu entlasten.

Eine Arthrose beginnt damit, dass der Gelenkknorpel nach und nach verschleißt. Im weiteren Verlauf wird der Gelenkspalt immer enger, bis die Knochenenden irgendwann direkt aufeinander reiben. Dann nehmen auch die umliegenden Knochen und Bänder im Gelenk Schaden.

Eine Arthrose beginnt damit, dass der Gelenkknorpel nach und nach verschleißt. Im weiteren Verlauf wird der Gelenkspalt immer enger, bis die Knochenenden irgendwann direkt aufeinander reiben. Dann nehmen auch die umliegenden Knochen und Bänder im Gelenk Schaden.

Die Ursachen für eine Arthrose können ganz unterschiedlich sein – Risikofaktoren sind zum Beispiel

  • Übergewicht,
  • Gelenkfehlstellungen,
  • Entzündungen
  • und Verletzungen im Kniegelenk.
In der Regel ist es nicht eine einzige Ursache, sondern erst die Kombination aus mehreren Risikofaktoren, die letztendlich dazu führt, dass eine Gonarthrose entsteht.

Manchmal tritt eine Gonarthrose auch ohne erkennbaren Grund auf. Die Kniearthrose entsteht hierbei möglicherweise durch den ganz gewöhnlichen Alterungsprozess des Knorpels – das heißt, es wird mehr Knorpelgewebe im Knie abgetragen als neues aufgebaut.

Wissenswertes
Eine Arthrose kann im Prinzip jedes Gelenk betreffen – am häufigsten tritt sie allerdings in den Gelenken auf, die durch das Körperwicht besonders belastet werden: Dies sind vor allem das Knie und die Hüfte.
Bei einer Arthrose im Bereich des Kniegelenks spricht man von einer Gonarthrose – abgeleitet von dem griechischen Begriff gony für Knie. Eine Arthrose im Hüftgelenk nennt man Coxarthrose, abgeleitet von dem lateinischen Begriff coxa für Hüfte.

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Gonarthrose: Was hilft?

Wenn im Röntgenbild erste Zeichen einer Gonarthrose zu erkennen sind, erfolgt in der Regel zunächst eine konservative Behandlung. Das heißt, Ärzte versuchen zum Beispiel mithilfe von Schmerzmitteln, physikalischen sowie orthopädischen Maßnahmen die Knieschmerzen zu reduzieren und den Knorpelabrieb aufzuhalten.

Erst im fortgeschrittenen Stadium einer Gonarthrose kommt eine Operation infrage – dazu zählen zum Beispiel knorpelregenerierende Verfahren oder der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks.

Generell gilt: Achten Sie auf Ihre Kniegelenke. Versuchen Sie, Übergewicht zu vermeiden und bewegen Sie sich regelmäßig. Vor allem bei bereits bestehender Gonarthrose sollten Sie knieschonende Sportarten bevorzugen – zum Beispiel Schwimmen, Walking oder Radfahren.

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