Gonarthrose (Arthrose im Knie): Diagnose

Veröffentlicht von: Till von Bracht (24. Juli 2015)

Knieschmerzen können viele Ursachen haben. Um feststellen zu können, ob hinter den Schmerzen eine Gonarthrose steckt oder ob möglicherweise eine andere Erkrankung vorliegt (z.B. eine Gelenkentzündung oder eine Baker-Zyste), ist eine Diagnose durch den Arzt ratsam.

Die Untersuchung beim Arzt beginnt mit einer Befragung nach den genauen Beschwerden (Anamnese). Häufig überprüft der Arzt auch das Gangbild und achtet auf mögliche Bewegungseinschränkungen.

Im Rahmen der körperlichen Untersuchung führt er manchmal auch spezielle Funktionsprüfungen des Kniegelenks durch: Dabei überprüft er mithilfe des sogenannten Varus-Valgus-Stress-Tests beziehungsweise Schubladentests, ob die Seitenbänder und die Kreuzbänder das Kniegelenk noch ausreichend stabilisieren.

Bei Verdacht auf eine Gonarthrose wird der Arzt fast immer ein Röntgenbild des Kniegelenks veranlassen. Die Röntgenuntersuchung ist die wichtigste Maßnahme zur Diagnose einer Kniearthrose.

Bei der Röntgenuntersuchung achtet der Arzt vor allem auf die Größe des Gelenkspaltes: Je kleiner der Spalt zwischen dem Ober- und Unterschenkelknochen ist, desto fortgeschrittener ist die Gonarthrose.

Darüber hinaus kann der Arzt im Röntgenbild erkennen,

  • ob dornartige Auswüchse an den Knochen entstanden sind
  • und ob bereits Schäden an den Gelenkknochen bestehen.

In der Regel reicht die Röntgenuntersuchung aus, um eine Gonarthrose sicher zu diagnostizieren. Um weitere Erkrankungen auszuschließen, kann es im Einzelfall allerdings vorkommen, dass der Arzt weitere Untersuchungen veranlassen wird – zum Beispiel:


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst