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Glioblastom, AstrozytomForumKrebs- erkrankungen
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Glioblastom, AstrozytomGlioblastom, Astrozytom: DefinitionStand: 24. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Ein Astrozytom ist ein Tumor, der aus Zellen hervorgeht, die im Gehirn das Stützgerüst für die Nervenzellen bilden. Die enstprechenden Zellen heißen Astrozyten – daher die Bezeichnung Astrozytom. Das Stützgerüst besteht allerdings nicht nur aus Astrozyten, auch andere Zelltypen (z.B. Oligodendrozyten) kommen vor. Insgesamt bezeichnet man das Stützgewebe auch als Glia. Alle Tumoren, die aus diesem Gewebe hervorgehen, lassen sich daher unter dem Oberbegriff Gliome zusammenfassen. Am häufigsten treten Astrozytome im Gehirn (hier in den sog. Großhirnhälften) auf. Seltener kommen diese Hirntumoren in tieferliegenden Gebieten des Gehirns (in den sog. Basalganglien), im Stammhirn oder im Bereich des Rückenmarks vor. Wenn Zellen unkontrolliert wachsen und entarten, ähneln die so entstandenen Tumorzellen den ursprünglichen, gesunden Zellen in unterschiedlichem Maße: Zellen von ausgeprägter Ähnlichkeit mit gesundem Gewebe bezeichnen Mediziner als "gut differenziert". "Schlecht differenzierte" Tumorzellen ähneln kaum noch den Ursprungszellen. Diese Zellbeschaffenheit spielt eine wichtige Rolle bei der Einteilung der Gliome – und damit auch der Astrozytome – in insgesamt vier Grade der WHO (Weltgesundheitsorganisation). Ein schlecht differenziertes Astrozytom wie das Glioblastom hat einen hohen Grad und ist bösartig. Gut differenzierte Astrozytome haben einen niedrigen Grad. Das Astrozytom mit dem niedrigsten WHO-Grad, das pilozytische Astrozytom, kommt typischerweise im Kindes- oder Jugendalter vor. Niedriggradige Astrozytomen sind eher bei jüngeren Erwachsenen zu finden, höhergradige Tumoren treten hingegen eher bei älteren Personen auf. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen.
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