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Gicht: Vorbeugen

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (29. Juli 2014)

Die meisten Menschen mit Gicht haben eine entsprechende erbliche Veranlagung. Daher ist es nicht möglich, zu 100 Prozent vorzubeugen.

Bei einer bestehenden Gicht können Sie allerdings einiges tun, um akute Gichtanfälle oder eine chronische Gicht zu verhindern: So können Sie vorbeugen, indem Sie beispielsweise Ihre Medikamente regelmäßig einnehmen, die Ihr Arzt Ihnen zur Senkung des erhöhten Harnsäurespiegels im Blut verordnet hat.

Zudem spielt bei Gicht die richtige Ernährung eine wichtige Rolle – nicht nur bei der Behandlung, sondern auch zum Vorbeugen von Gichtanfällen oder einer chronisch verlaufenden Gicht: Mit einem geeigneten Ernährungsplan können Sie die Gicht möglicherweise so positiv beeinflussen, dass Ihr Arzt Ihre Medikamente in geringerer Dosierung verabreichen oder sie sogar völlig absetzen kann.

Sie können vorbeugen, indem Sie folgende Tipps beherzigen:

  • Bauen Sie Übergewicht ab! Es ist wichtig, dass Ihr Body-Mass-Index (BMI) kleiner als 25 ist.
  • Achten Sie auf eine purinarme Kost: Essen Sie bei Gicht purinreiche Nahrungsmittel nur in geringen Mengen, da der Körper die in der Nahrung enthaltenen Purine zu Harnsäure umbaut. Wenn Sie bei Gicht eine purinarme Ernährung einhalten, hilft dies, den Harnsäurespiegel zu senken beziehungsweise zu stabilisieren.
  • Nehmen Sie viel Flüssigkeit zu sich: Trinken Sie viel, mindestens zwei Liter täglich, am besten in Form von Mineralwasser, Kräutertee und / oder Früchtetee.
  • Trinken Sie bei Gicht möglichst keinen Alkohol!

Tabelle: Harnsäureproduktion aus Lebensmitteln

MengeAbbildungLebensmitteldaraus sich ergebende
Harnsäure in Milligramm
1 Glas (150 ml)
© Jupiterimages/iStockphoto
Milch 0
100 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Quark 0
25 g
© Jupiterimages/Valueline
Butter 0
25 g
© Jupiterimages/Stockbyte
Honig 0
150 g
© Jupiterimages/Stockbyte
Joghurt 0
60 g
© Jupiterimages/iStockphoto
gekochte Eier 3
30 g
© Jupiterimages/PhotoDisc
Gouda, 45 % F.i.Tr. 3
50 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Kopfsalat 5
100 g
© Imagestate/The Food Collection
Tomaten 10
150 g
© Jupiterimages/Stockbyte
Salatgurke 11
150 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Paprika 15
100 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Äpfel 15
30 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Cornflakes 24
100 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Spargel, gegart 25
100 g
© Jupiterimages/Comstock Images
Erdbeeren 25
50 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Haferflocken 25
200 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Kartoffeln, gekocht und geschält 30
100 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Reis, gekocht 33
25 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Sonnenblumenkerne 36
100 g
© Jupiterimages/Brand X Pictures
Eiernudeln 40
60 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Brötchen, Vollkorn 45
150 g
© Jupiterimages/Stockbyte
Spinat, frisch 86
150 g
© Jupiterimages/Digital Vision
Rosenkohl 90
100 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Putenschnitzel, Rohgewicht 120
125 g
© Jupiterimages/Digital Vision
Rinderfilet, frisch 138
125 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Schweinefilet 188
150 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Entenbraten mit Haut 248
150 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Lachs, frisch 255
200 g
© Jupiterimages/iStockphoto
grüne frische Erbsen 300
100 g
© Jupiterimages/Stockbyte
Hering mit Haut 320
100 g
© Jupiterimages/Photos.com
Ölsardinen 350
100 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Sprotten 500
100 g
© Jupiterimages/Hemera
Rinderleber 554
100 g
© Jupiterimages/iStockphoto
Kalbsbries, Rohgewicht (Thymus) 900


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