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Gestose ("Schwangerschafts­vergiftung"): Vorbeugen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (30. Juni 2014)

Eine konsequente Schwangerenvorsorge macht es möglich, eine Gestose ("Schwangerschaftsvergiftung") früh zu erkennen und somit zu behandeln. Dazu zählt:

  • Blutdruckmessung
  • Kontrolle der Leber- und Nierenfunktion
  • Kontrolle der Urinausscheidung

Durch die rechtzeitige Behandlung sind schwere Krankheitsverläufe, insbesondere Eklampsien (Krampfanfälle), selten geworden.

Eine Schwangere kann einer Gestose vorbeugen, indem Sie versucht, beeinflussbare Risikofaktoren auszuschalten und zu vermeiden. Zu den Risikofaktoren für einen schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck gehören:

Wissenschaftler untersuchen, wie sich einer Gestose durch Medikamente vorbeugen lässt. Bisher liegen Auswertungen großer Studien vor, die zu folgenden Ergebnissen kommen:

  1. Vor allem Frauen, die in einer vorangegangenen Schwangerschaft eine schwere Präeklampsie erlitten haben, profitieren von der Einnahme des Wirkstoffes ASS (Acetylsalicylsäure) ab der Frühschwangerschaft, spätestens ab der 16. Schwangerschaftswoche. Die Dosis beträgt meist 100 Milligramm täglich. Nicht geeignet ist ASS, wenn bereits eine Gestose vorliegt sowie bei Frauen mit bekanntem (vor der Schwangerschaft bestehendem) Bluthochdruck (chronischer Hypertonie).
  2. Für die Vitamine E und C konnte bisher kein Nutzen gezeigt werden.
  3. Über den Mund (oral) eingenommenes Calcium konnte bei Frauen mit hohem Risiko für eine Präeklampsie und geringer Calciumzufuhr mit der Nahrung die Häufigkeit des Auftretens einer Präeklampsie senken.





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