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Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck

Stand: 17. Januar 2013Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Von einem schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck (Gestationshypertonie) spricht man, wenn die Blutdruckwerte nach der abgeschlossenen 20. Schwangerschaftswoche mehr als 140 zu 90 mmHg betragen beziehungsweise der erste (systolische) Wert im Vergleich zu Werten vor der Schwangerschaft um mehr als 30 mmHg und der zweite (diastolische) Wert um mehr als 15 mmHg steigt. Wichtig ist, dass nur dann ein schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck besteht, wenn die Blutdruckwerte vor der Schwangerschaft im Normalbereich lagen, also vorher kein Bluthochdruck bestand.

Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck tritt meist um die 20. Schwangerschaftswoche (SSW) herum auf und bleibt bis etwa sechs Wochen nach der Geburt bestehen. Spätestens zwölf Wochen nach der Geburt sollen die Werte wieder im normalen Bereich (kleiner als 140 zu 90 mmHg) liegen.

Weiterlesen: Gestose ("Schwangerschaftsvergiftung"): Definition – Präeklampsie

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