Gestose ("Schwangerschafts­vergiftung"): Pfropfgestose (Pfropfpräeklampsie)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. August 2015)

Von einer Pfropfgestose oder Propfpräeklampsie sprechen Ärzte, wenn:

  • eine Frau bereits vor Eintritt der Schwangerschaft Bluthochdruck (chronische Hypertonie) oder eine Nierenerkrankung hatte
  • und sich zusätzlich im Rahmen der Schwangerschaft Symptome einer Gestose ausbilden

Folgende Konstellation ist für eine Pfropfgestose typisch:

  • Bei der Frau besteht schon vor der Schwangerschaft Bluthochdruck (chronische Hypertonie) und während der Schwangerschaft scheidet sie vermehrt Eiweiß im Urin aus (Gestationsproteinurie),
  • zusätzlich kommt es nach der 20. SSW zu
    • einem plötzlichen Anstieg der Proteinurie oder
    • einem plötzlichen Blutdruckanstieg oder
    • Symptomen oder Laborwerten einer schweren Präeklampsie.

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