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Stand: 23. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Ein Tripper (Gonorrhoe) lässt sich in seinem Verlauf durch die richtige Therapie günstig beeinflussen: Frühzeitig erkannt und behandelt ist die Prognose gut – der Tripper heilt dann in der Regel ohne Folgen aus.
Beim Tripper (Gonorrhoe) kann es – vor allem ohne ausreichende Behandlung – im weiteren Verlauf zu verschiedenen Komplikationen kommen. Die schwerwiegendste Komplikation ist eine dauerhafte Unfruchtbarkeit, die bei beiden Geschlechtern entstehen kann.
In seltenen Fällen breiten sich die Erreger der Gonorrhoe (die als Gonokokken bezeichneten Bakterien) im Verlauf der Infektion über das Blut in andere Organe aus. Die Folge davon sind Tripper-Komplikationen in Form von Gelenkentzündungen mit Befall der Sehnenscheiden, Entzündungen von Bindehaut und Regenbogenhaut des Auges, Entzündungen von Herzinnenhaut und Herzbeutel sowie Entzündungen der Haut mit Bildung schmerzhafter Pusteln.
Gelangen die für Tripper verantwortlichen Bakterien von einer infizierten Schwangeren im Verlauf der Geburt auf das Kind, sind ebenfalls Komplikationen möglich: Dann kann es bei dem Neugeborenen durch die sogenannte Gonoblennorrhoe zur Bildung von Geschwüren und deren Übergriff auf die Hornhaut des Auges mit der Gefahr einer Erblindung kommen.
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