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Stand: 7. November 2007Autor: Onmeda-Redaktion
Nebenwirkungen der Strahlentherapie sind in der Regel vorübergehend, selten kommt es zur Narbenbildung. Dank moderner dreidimensionaler Bilddarstellung und einer Therapiesimulation vor Behandlungsbeginn können die Nebenwirkungen und das Risiko für umliegendes, gesundes Gewebe heutzutage eingeschränkt werden. Dennoch hängen Art und Ausmaß der Nebenwirkungen vor allem von der Strahlendosis und der bestrahlten Körperregion ab. Je kleiner die Einzeldosis, desto geringer sind die Nebenwirkungen und desto kleiner ist das Risiko von Spätschäden.
Zu den vorübergehenden Nebenwirkungen der Strahlentherapie zählen:
Durch die Strahlenbelastung werden außerdem Haut und Schleimhäute gereizt. Folge können Entzündungen von Zahnfleisch, Speiseröhre, Lungen, Magen, Darm und Harnblase sein. Wenn die Darmschleimhaut entzündet ist, können Bauchschmerzen, Krämpfe und blutig-schleimige Durchfälle auftreten. Strahlenschäden an der Haut (Strahlendermatitis) ähneln einem Sonnenbrand. Eine Radiotherapie kann auch Karies bedingen oder verstärken – dem kann jedoch durch intensive Zahnpflege gut vorgebeugt werden.
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