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Osteopathie

Osteopathie beim Baby

Stand: 1. April 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Schläft ihr Kind auch schon durch?

Einige Osteopathen haben sich auf die Osteopathie beim Baby spezialisiert. Sie empfehlen die Osteopathie beim Baby insbesondere nach einer komplizierten Geburt. In der Osteopathie geht man davon aus, dass es für den Säugling dann eine komplizierte Geburt war, wenn:

  • die Geburt sehr kurz (bis zu einer Stunde) oder sehr lange (über zehn Stunden) gedauert hat.
  • eine Saugglocke oder Zange eingesetzt wurde.
  • ein Kaiserschnitt (Sectio) wegen Geburtsstillstand durchgeführt wurde.
  • es zu einem Schlüsselbeinbruch während der Geburt kam.
  • das Baby in Beckenendlage oder Schräglage war.

Schwierige Geburten können beim Baby zum Beispiel zu Funktionsstörungen im Bereich des Bewegungsapparates führen, die man mit der Osteopathie gut behandeln kann. Hinweise für solche Störungen sind beispielsweise:

  • einseitige Kopfhaltung des Säuglings nach rechts oder nach links
  • Abflachung des Hinterkopfes auf einer Seite wegen Schieflage
  • starkes Überstrecken des Kopfes nach hinten und Krümmung des Körpers wie eine Banane
  • Schiefhals
  • anhaltende Trinkschwäche in Verbindung mit den erstgenannten Störung
  • starke Blähungen, Aufstoßen
  • große Unruhe des Säuglings mit Verkrampfung der Hände oder Arme
  • Schreikind, vor allem nachts (Säugling schreit über Stunden)

Nach Angaben der Osteopathen erzielen sie mit der Osteopathie beim Baby gute Behandlungserfolge:

Therapiedauer beim Baby

Osteopathen beginnen im Allgemeinen erst sechs Wochen nach der Geburt mit der ersten Osteopathie-Behandlung beim Baby. Eine zweite erfolgt circa vier Wochen später. In Sonderfällen, beispielsweise wenn der Kopf Ihres Babys stark verformt ist, empfehlen Osteopathen drei bis fünf Osteopathie-Behandlungen.

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