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Massage

Stand: 29. Oktober 2007Autor: Onmeda-Redaktion

Allgemeines

Als Massage wird die physikalisch-therapeutische Behandlung von Gewebe und Muskeln durch manuell gesetzte Druck- und Zugreize bezeichnet. Die Massage gilt als eines der ältesten Therapieverfahren.

Das Bild zeigt einen Mann, der sich an den Rücken fasst.
Bei Muskelverspannungen kann eine Massage helfen.

Sie wird beispielsweise bei Beschwerden des Bewegungsapparats eingesetzt, wie Verspannungen und Schmerzen, aber auch bei funktionellen Störungen innerer Organe oder bei Lymphstau.

Je nach Art der Massage sind die Grifftechniken genau definiert. Man unterscheidet Klassische Massage (Muskelmassage), Reflexzonenmassage, apparative Massagen (z.B. Unterwassermassage) und manuelle Lymphdrainage.

Die Massage wirkt über mehrere günstige Effekte auf den Körper. Direkte mechanische Einwirkungen erfolgen über Druck und Zug im Bereich von Haut, Muskeln, Sehnen, Kapselbandapparat und Bindegewebe unter Einschluss der Nerven, Lymph- und Blutgefäße. Narben und Verklebungen zwischen den unterschiedlichen Geweben können gelöst werden. Neurophysiologische Wirkungen entstehen bei einigen Massagetechniken, wenn die Gelenke mitbewegt werden. Auf diese Weise können Schmerz erzeugende Substanzen abtransportiert werden. Außerdem wird die Gewebeelastizität bei muskulären Verspannungen auf einen normalen Spannungszustand zurückgeführt. Eine Massage kann sich aber auch auf die Psyche positiv auswirken, denn sie wirkt wohltuend und entspannend.

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