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Craniosacrale Therapie

Durchführung

Stand: 29. März 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Während der craniosacralen Therapie liegt der Patient meist auf dem Bauch oder dem Rücken und versucht dabei, sich möglichst tief zu entspannen. In manchen Fällen ist die Behandlung auch im Sitzen möglich. Der Therapeut legt seine Hände auf den Kopf des Patienten und stimmt sich auf den Rhythmus der Hirnwasserströmung ein. Am Schädel, entlang der Wirbelsäule und am Kreuzbein versucht er nun, Störungen des Rhythmus ausfindig zu machen.

Wenn er eine Blockierung oder Unregelmäßigkeit fühlt, legt der Craniosacral-Therapeut seine Hände auf die entsprechende Stelle und versucht durch bestimmte Drucktechniken, den normalen Hirnwasser-Rhythmus wiederherzustellen. Die speziellen Handgriffe der craniosacralen Therapie führt der Therapeut am Schädel und an der gesamten Wirbelsäule durch, bis er eine Verbesserung ertastet.

Die Dauer einer Therapie-Einheit beträgt meist eine Stunde. Die Behandlung läuft sehr konzentriert und ruhig ab, so dass der Patient oft dabei einschläft. Eine craniosacrale Therapie bei Erwachsenen kann aus 2 bis 20 solcher Einzelbehandlungen bestehen. Dazwischen sollte jeweils ein Abstand von einer Woche liegen. Bei Kindern kann der Craniosacral-Therapeut auch zweimal pro Woche therapieren, Kinder erhalten jedoch insgesamt weniger Behandlungen.

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Cranio-Sacral-Therapie

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