Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Gelenkerkrankungen > Künstliches Hüftgelenk > Anwendungsgebiete

Künstliches Hüftgelenk (Hüft-TEP)

Anwendungsgebiete

Stand: 24. Juni 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Der Hüftgelenkersatz durch ein künstliches Hüftgelenk (Hüft-TEP) kommt für unterschiedliche Anwendungsgebiete infrage: Eine Hüftprothese kann immer dann Anwendung finden, wenn das eigene Hüftgelenk in seiner Funktion dauerhaft gestört oder die Bewegung durch zunehmende Schmerzen eingeschränkt ist.

Solche Hüftschäden können verschiedene Ursachen haben: eine Arthrose, Entzündungen, Fehlbildungen beziehungsweise Deformierungen, Verletzungen oder Überlastungen. Entsprechend ist ein künstliches Hüftgelenk für folgende Anwendungsgebiete geeignet:

  • Künstliches Hüftgelenk bei Hüftschaden durch Verschleiß:
    Arthrose ist eine sehr schmerzhafte, degenerative Gelenkveränderung infolge eines krankhaften Verschleißes des Gelenkknorpels. Eine Arthrose im Bereich des Hüftgelenks nennt man Coxarthrose (abgeleitet von dem lateinischen Begriff coxa für Hüfte). Eine Coxarthrose kann ohne ersichtliche Ursache auftreten (als sog. primäre Coxarthrose). Sie kann aber auch im Verlauf einer anderen Erkrankung entstehen, beispielsweise bei Durchblutungsstörungen (sog. sekundäre Arthrose).
  • Künstliches Hüftgelenk bei Hüftschaden durch Entzündungen, Fehlbildungen oder Überlastung:
    Auch entzündliche Veränderungen des Hüftgelenks, zum Beispiel bei rheumatischen Erkrankungen oder einer Verschleppung von Bakterien über den Blutweg, können die Gelenkstrukturen bleibend zerstören. Angeborene und erworbene Fehlbildungen beziehungsweise Verformungen des Hüftgelenks führen über eine dauerhafte Fehlbelastung ebenfalls dazu, dass das Hüftgelenk zunehmend unbeweglicher ist und dass unter Belastung und später auch in Ruhe Schmerzen auftreten. Eine chronische Überlastung des Hüftgelenks bei Übergewicht kann ähnliche Folgen haben.
  • Künstliches Hüftgelenk bei Hüftschaden durch Unfälle:
    Weitere mögliche Anwendungsgebiete für ein künstliches Hüftgelenk können sich bei Verletzungen der Gelenkstrukturen durch Unfälle ergeben, wie zum Beispiel bei den häufigen Oberschenkelhalsfrakturen bei älteren Menschen.

Lesen Sie in diesem Beitrag zum Thema

Künstliches Hüftgelenk

Das könnte Sie auch interessieren

Gelenkerkrankungen

Gelenkerkrankungen

Erfahren Sie im Überblick mehr über Gelenkerkrankungen und Gelenkprothesen. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Sudoku

Sudoku

Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.