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Stand: 24. Juni 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Ein künstliches Hüftgelenk (Hüft-TEP) lässt sich als sogenannte zementfreie Prothese im körpereigenen Knochen verankern: Dabei verschraubt beziehungsweise verklemmt der Operateur die künstliche Hüftpfanne und den Prothesenschaft der Hüftprothese mit dem Knochen. Langfristig wächst der Knochen an der Prothesenoberfläche an, sodass die künstliche Hüfte und der Knochen eine feste und dauerhafte Einheit bilden.
Es ist auch möglich, ein künstliches Hüftgelenk als sogenannte zementierte Prothese einzusetzen: Hierfür verwendet man einen speziellen, besonders schnell aushärtenden Zement. Der Operateur zementiert sowohl die Gelenkpfanne als auch den Schaft ein und verbindet das künstliche Hüftgelenk auf diese Weise mit dem Knochen.
Daneben kann für den Hüftgelenkersatz durch ein künstliches Hüftgelenk auch eine sogenannte Hybridprothese zum Einsatz kommen. Die Hybridprothese stellt eine Kombination aus zementfreier und zementierter Prothese dar: Der Operateur verankert die Gelenkpfanne der Hüfttotalendoprothese zementfrei, den Schaft befestigt er jedoch mit Knochenzement.
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