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Röntgen

Fremdkörper

Stand: 16. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Abgesehen von organbezogenen Untersuchungen können Röntgenstrahlen auch zur Abklärung von Fremdkörpern dienen. Durch die heute verfügbaren bildgebenden Verfahren (insbesondere CT, MRT) hat das Röntgen seit ihrer Erfindung allerdings an Bedeutung eingebüßt.

Fremdkörper können auf verschiedene Weise in das Körperinnere gelangen, unter anderem durch:

  • Verschlucken (oft bei Kleinkindern)
  • sexuelle Manipulation über Penis, Vagina oder After
  • Gewalt wie Schussverletzungen, Stichverletzungen, Explosionen
  • Verkehrsunfälle oder andere Unfälle
  • verschluckte Speisereste wie etwa Knochen, Gräten

Es gibt positiv und negativ schattengebende Fremdkörper. Unter positiv schattengebenden Gegenständen versteht man Substanzen, die Röntgenstrahlung stärker abschwächen als ihre Umgebung; negativ schattengebende schwächen sie entsprechend geringer ab.

Zu den positiv schattengebenden Fremdkörpern gehören:

  • Metalle
  • Sicherheitsglas
  • Gräten, Knochen

Diese Fremdkörper sind in der Regel auf einem Nativbild – also einem Röntgenbild ohne Kontrastmittel – erkennbar, was bei den negativ schattengebenden meist nicht der Fall ist.

Zu den negativ schattengebenden Gegenständen zählen:

  • Kunststoffe
  • "normales" Glas
  • Holz

Negativ schattengebende Gegenstände lassen sich im Magen-Darm- und im Harntrakt mit Kontrastmitteln darstellen; an anderer Stelle sind sie meist aufgrund von Symptomen wie Schwellungen (Ödeme), Entzündungen oder Blutungen zu erkennen.

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