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MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie)

Anwendungsgebiete

Stand: 11. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion

Die MRT (Magnetresonanztomographie, Kernspintomographie) wird vor allem für die Diagnosefindung der folgenden Gewebe, Organe beziehungsweise Körperregionen und Erkrankungen eingesetzt:

Körperregion Einsatz bei folgenden Fragestellungen
Becken, Harnblase Prostatahyperplasie und Prostatakrebs, gynäkologische Tumoren, perirektale Lymphknoten, Rektum-Karzinome, Hüftgelenksentzündungen, Beckengefäße, Funktionsdiagnostik von Transplantaten ( Niere, Pankreas). Ovarialzysten, freie Flüssigkeit
Brust Ergänzung zu Mammographie und Sonographie, präoperativer Ausschluss von mehreren Karzinomherden in verschiedenen Quadranten (Multizentrizität) oder in einem Quadranten (Multifokalität), postoperativer Ausschluss von Rückfällen (Rezidivdiagnostik), insbesondere bei Frauen mit Brustimplantaten
Blutgefäße arterielle und venöse Gefäße bezüglich Thrombosen, Fehlbildungen, Entzündungen, Verschlüssen, Herzkranzgefäßdarstellung
Gelenke Diagnostik traumatischer, degenerativer, entzündlicher und tumoröser Gelenkerkrankungen
Hals-Nasen-Ohren insbesondere Tumoren, entzündliche Prozesse
Knochenmark Markraumverfettungen, Lymphome, Plasmozytome, Metastasen, Hämangiome
Kopf vor allem entzündliche Prozesse, Tumoren, Fehlbildungen und Angiographien, für den Nachweis einer akuten Blutung wird dagegen eine Computertomographie ( CT) empfohlen, frühe Erkennung von ischämischen Prozessen (Hirninfarkt)
Leber, Niere, Milz, Bauchspeicheldrüse und Gallengänge so gut wie alle Fragestellungen, vor allem Tumoren, Entzündungen, Gefäßfehlbildungen
Magen-Darm-Trakt bildliche Darstellung der Gallenwege (Cholangiographien), bildliche Darstellung von Gallenwegen, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse (Pankreatographien), Tumoren, Schilddrüsenvergrößerungen, sowie pathologische Lymphknoten
Sehnen Entzündungen, Degenerationen, Rupturen
Thoraxwand Tumoren
Weichteile Musculo-skelettale Tumoren, wie z.B. Sarkome, Entzündungen
Wirbelsäule Bandscheibendegenerationen, intra- oder extraaxiale Spinaltumoren, Entzündungen, neurologische Erkrankungen des Rückenmarks (Myelopathien), Syringomyelie, anatomische Variationen und Fehlbildungen, Wirbelkörperfrakturen, Knochenmetastasen

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Magnetresonanztomographie

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