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Endoskopie (Spiegelung)

Risiken

Stand: 26. Februar 2012Autor: Onmeda-Redaktion

Die Endoskopie (Spiegelung) ist in der Regel nur mit geringen Risiken verbunden. So bedeuten endoskopische Operationen zu Therapiezwecken – im Vergleich zu den vom Endoskop zunehmend verdrängten herkömmlichen oder laparoskopischen Operationen – für die Betroffenen in der Regel:

  • geringere Belastungen,
  • kürzere Aufenthalten im Krankenhaus,
  • schnellere Erholungszeiten und
  • bessere kosmetische Ergebnisse.

Jeder endoskopische Eingriff weist jedoch eine geringe Komplikationsrate auf, weshalb Nutzen und Risiko der verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten in jedem Fall individuell abzuwägen sind. Mögliche Komplikationen einer Endoskopie sind im Wesentlichen die Perforation (Organdurchbruch), Blutungen und Herz-Kreislauf-Störungen. Häufiger (zu etwa 4 Prozent) treten Infektionen auf, die meist jedoch folgenlos bleiben. Anfällige (abwehrgeschwächte) Personen erhalten vorher schon der Endoskopie Antibiotika, um die Risiken einer Infektion so gering wie möglich zu halten.

Unter bestimmten Umständen nehmen Ärzte aufgrund der Risiken Abstand von der Endoskopie: Endoskopien kommen nicht zum Einsatz beziehungsweise sind nicht empfehlenswert bei einem akuten Schub entzündlicher Darmerkrankungen, bei Herzinsuffizienz und hochgradiger koronarer Herzerkrankung, bei bestimmten Gerinnungsstörungen oder wenn ein Hohlorgan bereits perforiert ist.

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Endoskopie

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