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Verstauchung (Distorsion)Stand: 20. November 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine Verstauchung (Distorsion) gehört zu den typischen und häufigen Sportverletzungen. Sie entsteht, wenn eine Überbewegung zu einer Schädigung der Kapseln und Bänder eines Gelenks führt. Das von der Verstauchung betroffene Gelenk ist zwar noch belastbar, schmerzt jedoch und ist in seiner Funktionsfähigkeit meist stark eingeschränkt. Das Gelenk schwillt bei einer Distorsion außerdem auffallend an und es bildet sich ein Bluterguss (Hämatom). Liegen neben der Verstauchung keine Begleitverletzungen des Knochens vor, reichen zur Behandlung der Distorsion in der Regel konservative Maßnahmen aus, es ist also keine Operation nötig. Bei jungen und aktiven Leistungssportlern sowie bei einem instabilen Gelenk kommt unter Umständen eine Operation infrage. Meistens ist eine Verstauchung unkompliziert, sodass eine gute Prognose zu erwarten ist. Spätestens drei Monate, nachdem es zu der Distorsion kam, ist in der Regel die vollständige Sporttauglichkeit wiederhergestellt. Weiterlesen: Verstauchung: Definition Das könnte Sie auch interessieren
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