Startseite > Krankheiten > Gelenkerkrankungen > Sprunggelenksfraktur (Sprunggelenkbruch) > Verlauf
Stand: 20. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Sprunggelenksfraktur (Sprunggelenkbruch) nimmt bei fachgerechter Therapie und Physiotherapie zur Nachbehandlung in der Regel einen guten Verlauf. Die Prognose hängt von der Schwere der Verletzung ab. In den meisten Fällen gelingt es, die Funktion des Sprunggelenks vollständig wiederherzustellen. Radfahren und Schwimmen sind meist sechs Wochen, Laufen auf weichem Untergrund zehn Wochen nach dem Sprunggelenkbruch wieder möglich. Frühestens nach einer Dauer von zwölf Wochen sind nach gutem Muskelaufbau auch Ballsportarten möglich.
Bei einer durch Operation behandelten Sprunggelenksfraktur (Sprunggelenkbruch) können im weiteren Verlauf selten Komplikationen wie Blutgerinnsel (Thrombosen), Embolien sowie Verletzungen von Nerven und Gefäßen auftreten. Auch Gelenk- und Wundinfektionen, durch die eine bleibende Bewegungseinschränkung entsteht, sind mögliche Folgen von Sprunggelenksfrakturen.
Ist der Sprunggelenkbruch mit einem schweren Weichteilschaden verbunden, kann der Verlauf der Wundheilung verzögert sein. Weitere seltene Komplikationen der Sprunggelenksfraktur sind eine dauerhafte Fehlstellung des Sprunggelenks, Material- und Metallbrüche sowie eine spätere Arthrose im Sprunggelenk.
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