Startseite > Krankheiten > Gelenkerkrankungen > Sprunggelenksfraktur (Sprunggelenkbruch) > Therapie
Stand: 20. Mai 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Sprunggelenksfraktur (Sprunggelenkbruch) beginnt die Therapie am besten bereits am Unfallort: Wenn das Sprunggelenk gebrochen ist, besteht der erste Schritt darin, die Normalstellung durch Längszug am Fuß wiederherzustellen (sog. Reposition), um Gefäße und Nerven nicht zusätzlich zu schädigen. Hierzu erhalten Sie zunächst eine sogenannte Analgosedierung (d.h. Sie bekommen Mittel, die den Schmerz ausschalten und Sie beruhigen). Bis zur Ankunft im Krankenhaus ist es dann wichtig, das Bein in einer Schiene ruhig zu stellen.
Ob bei einem Sprunggelenkbruch eine nicht-operative Behandlung ausreicht oder ob eine Operation erfolgt, um ein gebrochenes Sprunggelenk wiederherzustellen, hängt davon ab, wo genau das Sprunggelenk gebrochen ist (gemäß Fraktureinteilung nach Weber). In jedem Fall soll die gegen eine Sprunggelenksfraktur eingesetzte Therapie erreichen, dass der Bruch gut heilen kann, das Sprunggelenk stabil ist, Gelenkbewegungen bald wieder möglich sind und keine Folgeschäden (wie Arthrose) entstehen. Entscheidend für den Erfolg der Behandlung von Sprunggelenksfrakturen sind die richtige Länge, Rotation und Achse der Sprunggelenksknochen.
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