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Schultereckgelenksprengung

Schultergelenksprengung: Definition

Stand: 12. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Die Schultereckgelenksprengung ist eine Verletzung des Schultereckgelenks (Akromioklavikulargelenk, AC-Gelenk), bei der die Kapsel und die Bänder des Gelenks gezerrt beziehungsweise unvollständig oder vollständig zerrissen sind. Weitere Bezeichnungen für die Schultereckgelenksprengung lauten:

  • AC-Gelenksprengung oder ACG-Sprengung
  • Schultereckgelenksverrenkung
  • Akromioklavikulargelenkluxation

Das Schultereckgelenk bildet die gelenkige Verbindung zwischen dem äußeren Ende des Schlüsselbeins (Klavikula) und dem Schulterdachfortsatz (Akromion) des Schulterblatts. Zwischen den Knorpelflächen des Gelenks liegt eine Bandscheibe (Discus intraarticularis). Normalerweise stabilisieren die Gelenkkapsel und die zusätzlichen Bänder, die außerhalb des Gelenks liegen, das Schultereckgelenk. Daher kann eine Schultereckgelenksprengung je nach Ausmaß der Verletzung mit einer Gelenkinstabilität einhergehen.

Die Schultereckgelenksprengung ist eine häufige Verletzung: Bei etwa 10 bis 12 Prozent aller Verletzungen im Bereich des Schultergürtels handelt es sich um ein verletztes Schultereckgelenk. Fast immer entsteht die Schultereckgelenksprengung durch einen direkten Sturz auf die Schulter.

Weiterlesen: Schultergelenksprengung: Ursachen

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