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Stand: 21. Januar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei der Schultergelenkentzündung mit schmerzhafter Schultersteife (Frozen Shoulder) richtet sich die Therapie nach der zugrunde liegenden Ursache sowie nach Dauer und Stärke der Beschwerden. Meistens erfolgt bei einer Frozen Shoulder eine konservative (d.h. nicht-operative) Behandlung. Häufig vergehen dabei mehrere Wochen, bis die Betroffenen beschwerdefrei sind.
Bei einer Schultergelenkentzündung (Frozen Shoulder) besteht die Therapie vor allem aus physiotherapeutischen Übungen. Wichtig bei der Physiotherapie ist es, das entzündete und versteifte Schultergelenk nicht zu überlasten oder falsch zu belasten. Besonders in der frühen Phase der Frozen Shoulder gilt es, bei den Übungen vorsichtig zu sein und sie an die Schmerzen anzupassen, damit sich der Zustand der Schulter durch die Behandlung nicht noch verschlimmert.
Die gegen eine Frozen Shoulder eingesetzte Physiotherapie kann neben Krankengymnastik und manueller Therapie auch weitere Maßnahmen wie beispielsweise die Elektrotherapie sowie Wärme- und Kältebehandlungen umfassen. Welchen Zweck die Behandlung der Schultergelenkentzündung verfolgt (Schmerzen lindern, Durchblutung verbessern, Spannungszustand der Muskeln senken, Beweglichkeit steigern, Entspannung herbeiführen), hängt von der Phase der Schultersteife ab:
Bei einer Frozen Shoulder steht neben der Physiotherapie eine Vielzahl weiterer Verfahren zur Behandlung zur Verfügung: So kommen zum Beispiel niedrig dosierte Strahlentherapie oder Akupunktur mit unterschiedlichem Erfolg zur Therapie der Schultergelenkentzündung zum Einsatz.
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