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Stand: 25. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Sarkoidose (Morbus Boeck) kann einen akuten oder einen chronischen Verlauf nehmen. Beide Verlaufsformen sind mit einer eher günstigen Prognose verbunden. Im Einzelnen hängen Prognose und mögliche Komplikationen jedoch von den befallenen Organen ab.
Obwohl die akute Sarkoidose (Morbus Boeck) eher einen heftigen Verlauf zeigt, ist ihre Prognose günstig: In etwa 95 Prozent der Fälle heilt die akute Sarkoidose spontan, also ohne Behandlung, innerhalb von vier bis sechs Wochen ab. Nach einigen Monaten haben sich die Betroffenen wieder vollständig erholt. Nach spätestens einem Jahr haben sich alle durch eine Röntgenuntersuchung nachgewiesenen Veränderungen in der Lunge zurückgebildet.
Auch chronische Fälle von Sarkoidose lassen sich im Allgemeinen bereits durch eine einmalige Therapie mit Kortison heilen. Nimmt die Sarkoidose einen chronischen Verlauf mit immer neuen Krankheitsschüben, ist es ratsam, sich regelmäßig ärztlich betreuen und behandeln zu lassen. Ungefähr fünf Prozent der Betroffenen sterben an den Folgen eines chronischen Morbus Boeck, vor allem wenn das Gehirn und das Herz beteiligt sind oder wenn schwere Strukturveränderungen der Lunge vorliegen.
Bei einer chronischen Sarkoidose (Morbus Boeck) können im weiteren Verlauf verschiedene Komplikationen auftreten. Welche das sind, hängt davon ab, welches Organ von der typischen Knötchenbildung betroffen ist. Möglich sind zum Beispiel:
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