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Rheuma (rheumatoide Arthritis)

Rheuma (rheumatoide Arthritis): Definition

Stand: 28. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der Begriff "Rheuma" fasst eine Vielzahl verschiedener rheumatischer Erkrankungen zusammen. Die rheumatoide Arthritis (kurz: RA) ist die häufigste entzündliche Form von Rheuma. Das Immunsystem, die körpereigene Abwehr, greift fälschlicherweise die eigenen Gelenke und verschiedene Gewebe an und zerstört sie. Rheuma tritt überwiegend an Gelenken auf, seltener auch an inneren Organen, den Augen und der Haut. Betrifft das Rheuma mehr als fünf Gelenke, sprechen Mediziner auch von einer chronischen Polyarthritis. Im Verlauf entwickelt sich die rheumatoide Arthritis fast immer zu einer Polyarthritis, da mit der Zeit an immer mehr Gelenken Beschwerden auftreten.

Häufigkeit

Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche rheumatische Erkrankung. In Deutschland leiden etwa 0,5 bis 1 Prozent der Bevölkerung an dieser Rheuma-Form. Frauen sind rund zwei bis dreimal häufiger betroffen als Männer. Die rheumatoide Arthritis kann in jedem Lebensalter auftreten und ist somit keine typische Alterskrankheit. Am häufigsten beginnt Rheuma bei Frauen jedoch zwischen dem 55. und 64. Lebensjahr, bei Männern zwischen 65 und 75 Jahren.

Weiterlesen: Rheuma (rheumatoide Arthritis): Ursachen

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