Startseite > Krankheiten > Gelenkerkrankungen > Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung) > Definition
Stand: 25. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die endogene Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung), deren ursächliche Bakterien von einem anderen Infektionsherd im Inneren des Körpers über das Blut ins Knochenmark gelangen, tritt mit größter Häufigkeit bei Kindern und Jugendlichen auf: Etwa achtzig Prozent der Betroffenen sind unter sechzehn Jahre alt. Im Erwachsenenalter ist die endogene Osteomyelitis eher selten. Jungen und Männer sind häufiger betroffen als Mädchen und Frauen. In den meisten Fällen entzündet sich das Knochenmark im Oberschenkelknochen (Femur) oder Schienbeinknochen (Tibia); daneben entsteht die Infektion vor allem in der Wirbelsäule.
Die exogene Osteomyelitis, deren Erreger von außen ins Knochenmark gelangt sind, betrifft mit überwiegender Häufigkeit Männer im Erwachsenenalter. Welche Knochen infiziert sind, hängt dabei von der ursächlichen Verletzung oder Operation ab.
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