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Humeruskopffraktur (Oberarmkopffraktur)

Prognose

Stand: 30. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Humeruskopffraktur (Oberarmkopffraktur) hängen Verlauf und Prognose in erster Linie von der Art der Fraktur und vom Alter der Betroffenen ab. Allgemein gilt: Je weniger freie Bruchstücke bei einer Humeruskopffraktur vorliegen, desto besser ist die Prognose. Mit zunehmender Bruchstückzahl – ebenso wie mit zunehmendem Alter – ist die Chance, die Armfunktion vollständig wiederherstellen zu können, demnach geringer. Bei älteren Menschen beeinflussen Osteoporose, Arthrose, eine Degeneration der Rotatorenmanschette sowie weitere Alterserkrankungen den Behandlungserfolg.

Komplikationen

Bei einer Humeruskopffraktur (Oberarmkopffraktur) können im weiteren Verlauf folgende Komplikationen auftreten:

  • erneute Frakturfehlstellung
  • Ausbildung eines falschen Gelenks (Pseudarthrose)
  • Nekrosen des Oberarmkopfs
  • Schrumpfung der Rotatorenmanschette
  • Verletzungen von Nerven, Gefäßen und Sehnen
  • fortbestehende Achsenfehlstellung
  • Schultersteife

Weiterlesen: Oberarmkopfbruch: Vorbeugen

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