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Morbus Sudeck (Sudeck-Krankheit)

Stand: 29. August 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Morbus Sudeck (Sudeck-Krankheit) – auch als komplexes regionales Schmerzsyndrom (Complex Regional Pain Syndrome, CRPS) Typ I bezeichnet – ist eine schmerzhafte Erkrankung einer oder mehrerer Gliedmaßen, wobei immer mindestens ein Gelenk betroffen ist.

Meist tritt Morbus Sudeck nach äußeren Einwirkungen (z.B. Verletzungen oder Operationen) auf. Das betroffene Gelenk versteift mit der Zeit und Haut, Sehnen sowie Muskeln schrumpfen. Dies führt im Endstadium von Morbus Sudeck zum Funktionsverlust des betroffenen Körperteils.

Die Ursachen von Morbus Sudeck sind unbekannt – vermutlich liegt bei Morbus Sudeck eine Störung der Schmerzweiterleitung im zentralen Nervensystem (= Gehirn und Rückenmark) vor. Die Therapie von Morbus Sudeck umfasst Medikamente, eine physikalische Behandlung und eine Ergotherapie.

Morbus Sudeck ist auch unter den folgenden Bezeichnungen bekannt:

  • Sudeck-Dystrophie (sudecksche Dystrophie)
  • Sudeck-Krankheit
  • Algodystrophie
  • Sympathische Reflexdystrophie
  • Schulter-Hand-Syndrom
  • Kausalgie
  • Reflex Sympathetic Dystrophy Syndrome (RSDS)

Weiterlesen: Morbus Sudeck: Definition

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